Category: Direktoren

2014: Tabea Lempe

⚬ geboren in Dresden
⚬ Studium in Dresden, Berlin, Tel Aviv und New York
(Kirchenmusik und Gesang)
⚬ Altistin
⚬ 2005 bis 2007 Mitarbeiterin bei den Dresdner Kapellknaben
⚬ 2007 bis 2008 Mitarbeiterin beim Thomanerchor Leipzig
⚬ 2010 bis 2015 Stimmbildnerin, Leiterin des Vorchores und Chorleiterassistentin des Stadtsingechores
⚬ 2014 InterimsChorleiterin des Stadtsingechores

1746: Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Zwischen 1746 und 1764 war Wilhelm Friedemann Bach Musikdirektor und Organist an der Marktkirche (Marienkirche) in Halle (Saale) und leitete auch den Stadtsingechor zu Halle.

1732: Georg Michael Bach (1703–1771) als Kantor der Ulrichskirche

Der in Ruhla geborene Georg Michael Bach, Sohn des dortigen Kantors und Mitglied der großen Musikerfamilie Bach, hatte nach seinem Studium in Helmstedt und Halle 1732 das Kantorenamt der Laurentiuskirche in Neumarkt bei Halle angetreten, bevor er im gleichen Jahr als Kantor an die Ulrichskirche und Lehrer am Gymnasium wechselte. Fast vierzig Jahre lang blieb er in diesem Amt.

1714: Gottfried Kirchhoff (1685–1746) statt Johann Sebastian Bach

Nach Zachows Tod 1712 wurde Johann Sebastian Bach, Hoforganist in Weimar und als Orgelvirtuose weit berühmt, 1713 zum Musikdirektor und Organisten der Marktkirche gewählt. Mit den Chorschülern und Instrumentalisten hatte er zuvor eine nicht erhaltene Probekantate aufgeführt. Doch Bach schlug die Stelle überraschend aus finanziellen Gründen aus. Wie wäre die weitere Geschichte des Stadtsingechores verlaufen, wenn Bachs finanzielle Wünsche erfüllt worden wären…?

1565: Gründung des Lutherischen Gymnasiums

Im ehemaligen Barfüßerkloster (Franziskanerkloster, am heutigen Universitätsplatz) wurde 1565 das Stadtgymnasium (später lutherisches Gymnasium genannt) als Zusammenschluss der drei Pfarrschulen gegründet. Die drei Chöre vereinigten sich zu einem Chor, der „Cantorey“ oder „Chorus symphoniacus“, in späteren Jahrhunderten Stadtsingechor genannt wurde.

1628: Samuel Scheidt (1587–1654)

Samuel Scheidt war einer der bedeutendsten Komponisten und Organisten des 17. Jahrhunderts. Schon als 15jähriger wurde er Organist an der Moritzkirche, nach seiner Ausbildung in Amsterdam bei Jan Pieterszoon Sweelinck Hoforganist und schließlich Hofkapellmeister an der halleschen Residenz.