836 Tage Warten auf ein Konzert mit Orchester­begleitung sind beendet

Gestern durfte der Stadtsingechor zu Halle erstmalig seit 836 Tagen wieder in einem Konzert mit Orchesterbegleitung singen.

In einer kurzen Ansprache bedankte sich Chordirektor Clemens Flämig bei den Sängern des Chores, den Eltern und dem Team für das lange Durchhaltevermögen aller Beteiligten. Außerdem widmete er das erste Stück von Johann Sebastian Bach Der Gerechte kommt um BWV 1149 den Opfern und Leidtragenden des Krieges in der Ukraine.

Anschließend erklangen unter seiner Leitung das Stabat mater von Emanuele d’Astorga, der seinerzeit hoch gerühmt war doch heute eher selten gespielt wird, und das Concerto Nr. 1 f-Moll für Streicher und B.c. von Francesco Durante.

Beendet wurde das Konzert mit der berühmten Bach-Kantate Ich hatte viel Bekümmernis über die Verwandlung von Angst und Schmerz durch Trost in tiefe Freude.

Als SolistInnen sangen und spielten
Heidi Maria Taubert, Sopran
Susanne Krumbiegel, Alt
Christopher B. Fischer, Tenor
Clemens Heidrich, Bass
Thomas Ernert, Oboe

Begleitet wurden die SolistInnen und der Stadtsingechor zu Halle (verstärkt von SängerInnen der Latina »August Hermann Francke«) vom Händelfestspielorchester Halle.

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