1400 Kilogramm Schokolade statt 4500 Sekunden Probe


Leider keine Probe! Das ist natürlich die Sicht des Chordirektors. Aus der Perspektive der Sänger der Klasse 3 war der Nachmittag des 3. Novembers gold- bzw. schokoladenrichtig.

So pünktlich sind sonst nicht alle im Chorhaus und gegen 14:15 Uhr gingen alle Sänger mit Frau Hülsmann und Herrn Flämig auf zum Schokoladenmuseum. Schon an der Straßenbahnhaltestelle Franckeplatz konnte man hören, wie kräftig so manche (Sprech)stimmen sind und das die Auswahl der Sänger unserer Klasse 3 wohlbegründet ist.

Angekommen im Schokoladenmuseum hatte unser Museumsführer immer mal wieder Mühe, sich Gehör zu verschaffen. So groß war das Staunen über Tafeln mit Edelkakao zum Stückpreis von 500 EUR oder die 1.400 kg Schokoladenzimmer oder die riesige Hallorenkugel oder, dass alle Mitarbeiter am Fließband so viel essen dürfen, wie sie wollen. Vielleicht sollte mal der ganze Chor sein Einsingen im Museum abhalten? Denn das Staunen ist ja das Allerbeste für das Singen. Und vielleicht gibt es dann für alle Sänger den Naschteller? Dieser wurde nämlich zu Schluss des Besuches, in einer Reihe natürlich, gepflegt vertilgt.

Fazit – alle Sänger der Klasse 3 sind ganz bestimmt an diesem Nachmittag in irgendeiner Richtung größer geworden….

Und für alle, die noch nicht im Museum waren, eine Frage. Welche kleine Schweizer Firma hat ein Verfahren entwickelt, dass die Schokolade noch feiner werden lässt? Auf die Frage des Museumsführers nach dem Namen der Firma und dem Hinweis des Chordirektors, dass dieser fast wie ein Baum klingt, erhielten wir z. B. die Antwort „Akazie“. Das ist natürlich nicht wirklich richtig, zeigt aber die Vielfalt der möglichen Schokoladenwelt!

Bilder gibt es nach Anmeldung hier zu sehen.

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